Noon, 22nd Century

Living in a better world!

Die Hauptcharaktere

Der Übergang zwischen den beiden Zeitebenen des Zukunftszyklus ist fließend. Zwei Raumfahrer aus unserer näheren Zukunft überspringen bei ihrem Flug durch das All einen großen Zeitraum und kehren ins 22. Jahrhundert auf die Erde zurück. Ein anderer "Rückkehrer", Leonid Gorbowski, hilft ihnen bei ihrer Eingewöhnung und wird später die zentrale Figur in der Welt des "Mittags".

Vier weitere Haupthelden, die in diese Welt hineingeboren wurden, begleitet der Leser auf ihrem Lebensweg von Kindheit an.

Später wird die Weiterentwicklung der Welt des Mittag anhand der Schicksale von Maxim Kammerer, Rudolf Sikorsky und vieler anderer vermittelt.

Lew Abalkin

Lew Abalkin
© Valter Edgar

Lew Abalkin wird am 6. Oktober 2138 auf der Erde geboren. Offiziell sind seine Eltern Wjatscheslaw Zjurupa und Stella Abalkina. Beide nehmen 2135 am „Project Jormala“ teil und verschwinden mit dem Raumschiff „Finsternis“ im schwarzen Loch EN-200.056.

Die Eltern hatten vor Projektbeginn befruchtete Eizellen hinterlassen. Diese Praxis ist im 22. Jahrhundert üblich, wenn Wissenschaftler-Paare an Experimenten mit geringen Überlebenschancen teilnehmen.

In Wahrheit jedoch ist Abalkin eins der "Findelkinder". Nur wenige Menschen kennen seine wahre Herkunft. Sikorsky empfiehlt, Abalkin zum Progressor auszubilden.

Ab 2160 arbeitet er auf Saraksch. Besonders interessiert ihn der Kontakt zu den Kopflern. Schlussendlich führt er die diplomatischen Verhandlungen zwischen ihnen und der Erde im Jahr 2162.

Von 2162 bis 2163 ist er für das Saraksch-Teilprojekt „Kopfler im Weltraum" zuständig. Im Jahr 2163 bilden Abalkin und Wepl ein einzigartiges Mensch-Kopfler-Duo. Sie arbeiten gemeinsam bei der erfolglosen Rettungsaktion "Tote Welt" auf Esperanza mit.

Zwischen 2164 und 2166 geht er auf die Giganda und begegnet zufällig einem anderen Findelkind. Kornej Jašmaa weiß da bereits von seiner wahren Herkunft. Ihm ist jedoch nicht bewusst, dass Abalkin auch ein Findelkind ist.

Die KomKon-2 bewegt Abalkin 2170, zurück auf den Saraksch zu gehen. Im Jahr 2178 verschwindet Abalkin unter verdächtigen Umständen und ohne Angabe von Gründen. Er kehrt auf die Erde zurück.

Ab diesem Zeitpunkt wird er von Maxim Kammerer und besonders Rudolf Sikorsky gejagt. Als ihm von Bromberg alle notwendigen Informationen über seine Herkunft mitgeteilt werden, versucht er, an den sogenannten „Zünder“ aus dem Museum für außerirdische Kulturen zu gelangen. Abalkin überzeugt seine Jugendfreundin Maja Glumowa, ihm Zugang zu den besonders geschützten Teilen des Museums zu gewähren. Sikorski jedoch hat dies vorausgesehen und ihm eine Falle gestellt. Abalkin wird von Sikorsky in dem Moment erschossen, als er nach seinem „Zünder“ greifen will.

Unmittelbar nach dem Attentat auf Abalkin muss Rudolf Sikorsky aus dem Dienst der KomKon-2 ausscheiden. Die Öffentlichkeit glaubt, er sei altersschwach, paranoid in der Verfolgung seiner Ziele und deshalb gefährlich.

Maja Glumowa

Maja Glumowa
© L.J.Rubinstein

Maja Glumova (2141 -?) ist Historikerin, Weltraumforscherin und eine Jugendfreundin von Lew Abalkin. Im Jahr 2161 nimmt sie am "Projekt Arche" teil.

Später entscheidet sich jedoch für eine Arbeit im „Museum für außerirdische Kulturen“. Sie hilft 2178 Abalkin, das Museum zu betreten, unbewusst führt sie ihn in die von Rudolf Sikorsky gestellte Falle.

Maja ist die Mutter von Toivo Glumow. Glumowa erscheint in „Ein Käfer im Ameisenhaufen“, „Die dritte Zivilisation“ und „Die Wellen ersticken den Wind“.

Poul Gnedych

jaeger gr
© L.J.Rubinstein

Poul Gnedych (2104 - ) ist Mitbewohner des Zimmers Nr.18 der Anjudin- Schule. Man kennt ihn unter dem Spitznamen „Polly“ oder auch „Lieber Polly.“

Als er 15 Jahre alt ist, plant Poul zusammen mit seinen Freunden einen Flug zur Venus.

Im Jahr 2127 (in der Geschichte „Haschen nach Wind“) ist auf der Suche nach sich selbst und beginnt danach eine Arbeit auf einer Rinderfarm. Im Jahr 2134 ist er Direktor der Basis und Chef des Sicherheitsdienstes auf Pandora (Geschichte „Unruhe“)

Leonid Gorbowski

Leonid Gorbowski
© L.J.Rubinstein

Leonid Gorbowski (2035 - ?) ist die zentrale Hauptfigur des Mittags-Zyklus.

Im Jahr 2069 startet die „Tariel“ zu einem Langezeitflug, von dem sie erst in einigen Jahren zurückkehren wird. Leonid Gorbowski ist ihr Kommandant.

Nach seiner Rückkehr zur Erde nimmt er im Jahre 2104 an der Mission „Cepheus“ unter der Leitung August Johann Baders teil. Im Jahr 2118 ist Gorbowski aufgrund seiner vielen Weltraumabenteuer schon überaus berühmt. Viele Jungen auf der Erde (z.B. Gennadi Komow) wollen so sein wie er.

Gorbowski beteiligt sich 2119 am Projekt „Venus" und arbeitet 2121 zusammen mit August Bader an den künstlichen Satelliten der Wladislawa. Obwohl ihre Interessen nicht unterschiedlicher sein können (Bader erforscht die Satelliten, während Gorbowski auf dem Planeten landen will, um eine Stadt der Wanderer zu finden), verstehen sie sich prächtig und entwickeln einen Routen-Plan der sogenannten „Wanderer“ (eine Liste von Sternsystemen, in denen die „Wanderer“ Spuren hinterlassen haben). Gorbowski entdeckt Leonida 2133 (vielleicht wird der Planet auch nach ihm benannt). Gesundheitliche Probleme zwingen ihn, den Planeten nach kurzer Zeit zu verlassen.

Gennadi Komow übernimmt das Kommando. Allerdings bleibt ihm wenig Zeit, die Forscher müssen den Planeten wenig später verlassen. Auf Leonida wird eine Zivilisation entdeckt. Gorbowski führt die Verhandlungen mit den Leonidanern. Zu diesem Zeitpunkt ist er bereits ein bekanntes und einflussreiches Mitglied des Weltrates und der KomKon. Im Jahr 2137 nimmt Leonid Gorbowski kurz an der Diskussion über den „Findelkinder-Sarkophag“ teil, zeigt daran jedoch wenig Interesse.

Im Jahr 2156 kommt es auf dem „Regenbogen“ zu einer schrecklichen Katastrophe. Als Kapitän der „Tariel II“ liefert Gorbowski spezielle Ausrüstung für Wissenschaftler dort ab. Als die Katastrophe losbricht beschließt er, mit dem Schiff alle Kinder zu retten. Weil der Platz aber nicht reicht, müssen die Erwachsenen auf der Oberfläche zurückbleiben. Auch Gorbowski bleibt auf dem Regenbogen und übergibt die „Tariel II“ an seinen erster Offizier Stanislaw Pischta. Die Menschen überleben nur mit viel Glück, die beiden Wellen neutralisieren sich beim Aufeinandertreffen. Der Planet ist danach verwüstet, weitere Versuche zum Null-Transport werden verboten.

Leonid Gorbowski taucht nach fünf Jahren bei Beginn des „Projekts Arche“ wieder auf. Zwar zeigt er kein Interesse an den ursprünglichen Zielen der Operation, er ändert jedoch seine Haltung, nachdem Verbindung mit den Arche-Mega-Lebensformen aufgenommen werden soll. Als Mitglied der KomKon versucht Gorbowski, Komow von der Kontaktaufnahme mit den Außerirdischen abzuhalten. Er rät Komow mehrmals, die Verbindung mit den Mega-Lebensformen nicht zu erzwingen. Komow ignoriert seinen Ratschlag, auch wenn der sich am Ende als richtig erweist. Die letzten bekannten Aktivitäten Gorbowskis sind mit der „Großen Offenbarung“ am Ende des 22. Jahrhunderts verbunden. Im Jahr 2199 führen er und Gennadi Komow im Namen der Menschheit Verhandlungen mit den Menten.

Gorbowski ist berühmt für seine Angewohnheit, sich auf jede verfügbare horizontale Fläche zu legen und auszuruhen. Er begründet es damit, dass er während eines Weltraumfluges nicht dazu käme und deshalb versucht, dies durch "die Verringerung der Entropie des Universums" oder jede andere Gelegenheit zu kompensieren. Diese Angewohnheit hat eine Menge Witze über ihn zur Folge.

Maxim Kammerer

Maxim Kammerer
© Valter Edgar

Maxim Kammerer (2137 - nach 2226) beginnt als Abenteurer und Weltraumforscher in der Gruppe für freie Suche (GFS). Er mischt sich in die Politik der Zivilisation des Saraksch ein und stürzt das totalitäre Regime der „Unbekannten Väter“ 2157.

Allerdings führt sein Handeln zu einer schweren Krise (sowohl politisch als auch psychologisch) und zwingt ihn, dort zu bleiben und zu helfen. Etwa zu dieser Zeit entdeckt er die hundeartige Rasse der Kopfler.

Später wird Kammerer ein prominenter Vertreter der KomKon-2, eine Art „Kontrollausschuss“ (oder Geheimdienst). Seine Karriere danach konzentriert sich auf das Studium der Wanderer.

Im Jahr 2178 wird er kurz mit dem Fall der „Findelkinder“ bekannt.

In den folgenden Jahren sammelt Kammerer wenig aussagekräftige Informationen über Absichten, Geschichte und potenzielle Bedrohung durch die Wanderer. Schließlich übernimmt er den Vorsitz über die Abteilung „Besondere Vorkommnisse“ (BV) und ist beteiligt an der Großen Offenbarung - der Entdeckung der Menten. Die Menten sind eine Untergruppe der Menschheit, deren Mitglieder durch bestimmte medizinische Verfahren übermenschliche Intelligenz erlangen.

Gennadi Komow

Gennadi Komow
© L.J.Rubinstein

Gennadi Komow (2103 - ?), Spitzname "Kapitän", zeigt schon als Jugendlicher sein großes Organisationstalent.

Zusammen mit seinen Freunden Michael Sidorow, Poul Gnedych und Alexander Kostylin plant er 2018 einen Flug zur Venus und ist damit fast erfolgreich. Zu dieser Zeit ist das „Venus-Project“ auf der Erde sehr beliebt.

Komow träumt sehr oft von Flügen ins Weltall (sein großes Vorbild ist Leonid Gorbowski). Zum Glück ahnt ihr Lehrer Tenin, was sie vorhaben und verhindert diese lebensgefährliche Aktion.

Später promoviert Komow in Xenopsychologie. Im Jahr 2133 ist Gennadi Komow der Leiter der Expedition auf Leonida. Sie stellen einen ersten Kontakt mit den Leonidanern her. Jedoch entscheidet Komow danach, den Planeten sofort zu verlassen. Sie übergeben die weiteren Verhandlungen an die dafür besser ausgebildeten Botschafter der Erde.

Seine nächste berühmte Mission findet 2137 statt. Im System EN-9173 entdeckt der Progressor Boris Fokin den sogenannte „Sarkophag“ (siehe „Findelkinder"). Es ist danach Komows Entscheidung, alle Informationen über den Fund als geheim zu klassifizieren.  Als Mitglied des Weltrats der Erde setzt er sich jedoch später für die Aktivierung der darin befindlichen Embryonen ein. Er glaubt, dass die sich daraus entwickelnden Kinder Mittler bei Verhandlungen zwischen der Menschheit und den Wanderern sein könnten.

Im Jahr 2161 ist er Leiter einer Terraforming-Gruppe, die den Arche-Planeten auf Eignung zur Umsiedlung der Pantianer untersuchen soll. Jedoch wird bald nach ihrer Ankunft auf der Arche eine Zivilisation entdeckt, die sogenannten Mega-Lebensformen. Daraufhin ändert er seine Ziele und versucht, Verbindung mit der Spezies aufzunehmen. Trotz zahlreicher Versuche gelingt es ihm nicht. Zu diesem Zeitpunkt ist er bereits ein prominentes Mitglied der KomKon-2.

Etwa um das Jahr 2162 überwacht Komow persönlich (als einer der führenden Kopfler-Experten) das Projekt „Kopfler im Weltraum“, das von Lew Abalkin geleitet wird. Das Unternehmen wird jedoch plötzlich beendet und Abalkin zur Esperanza geschickt. Der Progressor ist darüber sehr unzufrieden.

Auf Esperanza beobachtet Komow persönlich den Verlauf des Projekts „Tote Welt“. Er hat ständig ein Auge auf dem Abalkin-Wepl-Duo.

Seine letzten bekannten Aktivitäten im 22. Jahrhundert sind mit der „Großen Offenbarung“ verbunden. Im Jahr 2199  führen er und sein Kindheitsidol Leonid Gorbowski im Namen der Menschheit Verhandlungen mit den Menten (vertreten durch Daniel Logowenko).

Sergej Kondratjew

Sergej Kondratjew studiert an der Kosmonauten-Hochschule. Dort fällt er bei Tests in der Zentrifuge dadurch auf, dass er stärkere Überlastungen aushält, als jeder andere.

Als Navigator des Raumschiffs „Taimyr“ und Mitglied der Expedition „Taimyr-Jermak“ begibt er sich 2017 auf eine Reise in Richtung Sternbild Leier.

Zusammen mit dem Arzt Jewgeni Slawin kehrt er als Überlebender der Expedition im Jahr 2119 zur Erde zurück, über 100 Jahre nach dem Start.

Gorbowski gibt ihm den Rat, auf einem U-Boot eines ozeanischen Forschungsinstituts zu arbeiten, um sich so besser an die neue Zeit zu gewöhnen.

Alexander Kostylin

Alexander Kostylin (2104 - ), Spitzname "Lin", wohnt zusammen mit Gnedych, Sidorow und Komow im Zimmer Nr. 18 der Anjudin-Schule. Er ist ebenfalls dabei, als seine Freunde heimlich eine Reise zur Venus planen.

Später arbeitet er als Präparator am Museum für Xenobiologie in Kapstadt. Gnedych bringt ihm Exponate von seiner Arbeit als Jäger auf fernen Planeten mit.

Michail Sidorow

Sidorow
© L.J.Rubinstein

Michail Sidorow (2103 -?) wird von seinen Freunden auch „Athos“ genannt. Er, Poul Gnedych, Alexander Kostylin und Gennadi Komow kennen sich von Kindheit an.

Im Jahr 2127 nimmt ihn Gorbowski auf einen Flug in die Atmosphäre der Wladislawa mit. Als seine Gefährten kurzzeitig bewusstlos sind, erzwingt er die Landung, kann danach jedoch das Schiff nicht starten. Gorbowski gelingt mit Glück und Können der Start. Sidorow kann wertvolles biologische Material und Mikrofauna für die Erde sammeln. Gorbowski jedoch will nie wieder mit ihm zusammen fliegen.

Sidorow ist ein Progressor und Biologe. Im Jahr 2134 verschlägt es ihn nach einem Hubschrauberabsturz tief in ein ausgedehntes Dschungelgebiet der Pandora. Er entdeckt eine humanoide Zivilisation (die Geschichte „Unruhe“). Die Gesellschaft der Wesen wird von Frauen dominiert.

Im Jahr 2160 nimmt er am „Projekt Arche“ teil und unterstützt 2195 Kammerer und Glumow bei ihrer Untersuchung.

Kurz vor der „Großen Offenbarung“ 2199, er ist inzwischen Präsident des „Ural-Nord“-Sektors der KomKon-2, erkrankt Sidorow sehr schwer und muss ins Krankenhaus.

Sidorow erscheint in „Mittag, 22. Jahrhundert“, „Ein Käfer im Ameisenhaufen“, „Unruhe“ und „Die Schnecke am Hang“ (dort als Candide).

Rudolf Sikorsky

Rudolf Sikorski
© Valter Edgar

Rudolf Sikorsky ist eine der Schlüsselfiguren im Mittags-Zyklus. Unklar ist, wie seine Entwicklung verlief, jedoch ist er bereits 2137 Mitglied des Weltrates sowie der Leiter der neu gegründeten KomKon-2.

Im Jahr 2137 wird Sikorski im Fall der „Findelkinder“ als Direktor und Kurator ernannt und klassifiziert alle Informationen darüber als geheim, so dass fast nichts an die Öffentlichkeit gelangt.

Im Jahr 2152 tritt er dem Institut für Experimentelle Geschichte bei und wird Progressor. Seine erste (und wahrscheinlich letzte) Mission findet auf dem Saraksch statt, wo er bald der Projektleiter wird. Er infiltriert die Regierung eines der größten Länder auf dem Planeten und wird in den Kreis der "Unbekannten Väter" aufgenommen. Hier trägt er den Tarnnamen "Wanderer".

Maxim Kammeres Ankunft und Taten gefährden den Erfolg des Progressor-Projekts. Deshalb setzt der "Wanderer" alles daran, seiner habhaft zu werden. Es kommt zu einer schicksalhaften Begegnung zwischen Maxim und dem Wanderer. Sikorsky offenbart Kammerer sein Geheimnis und weiht ihn in die geheimen Pläne der Erde ein. Einige Quellen besagen, dass Rudolf Sikorsky am Projekt Saraksch bis 2165 teilnimmt.

Rudolf Sikorsky kehrt 2165 zur Erde zurück und widmet sich für die nächsten 13 Jahre den Findelkindern, weil er glaubt, sie seien von entscheidender Bedeutung für die Existenz der Erde. Im Jahr 2178, Sikorsky ist da schon 102 Jahre alt und gibt Maxim Kammerer den Auftrag, eines der „Findelkinder“, nämlich Lew Abalkin, aufzuspüren. Jedoch scheitert Kammerer. Sikorsky muss Abalkin in eine Falle locken und ermorden. Er befürchtet, ein hypothetisches fremdes geistiges Programm könne in Abalkin jeden Moment aktiviert werden und würde den Erdbewohnern schaden. Kurz nach der Ermordung von Abalkin muss Rudolf Sikorsky seine Position als Leiter der KomKon-2 auf öffentlichen Druck verlassen. Maxim Kammerer wird sein Nachfolger. Sikorsky stirbt um 2193.

Jewgeni Slawin

Jewgeni Slawin ist neben Kondratjew eine der wichtigsten Figuren des Romans „Mittag, 22. Jahrhundert“ der Brüder Arkadi und Boris Strugatzki.

Er ist der erste Mensch, der auf dem Mars geboren wird.

Slawin nimmt 2017 als Arzt an der Expedition „Taimyr-Jermak“ zum Sternbild Leier teil. Zusammen mit Kondratjew überlebt er die Reise der „Taimyr“ und kehrt nach 102 Jahre zur Erde zurück.

Um sich an das neue Jahrhundert anzupassen, betätigt sich Slawin als Schriftsteller. Er ist auch bei der Revolte des „Sammlers verstreuter Informationen“ (einem Supercomputer) mit dabei.

Wepl-Itrtsch

Wepl
© Valter Edgar

Wepl-Itrtsch ist ein Kopfler und vor allem für sein gutes Verständnis der Menschen bekannt. Ihn prägt eine tiefe Verbundenheit mit Lew Abalkin, seinem langjährigen Weggefährten und Freund.

Abalkin und Wepl bilden ein einzigartiges Mensch-Kopfler-Duo und arbeiten gemeinsam an Projekten wie der Operation „Tote Welt“ 2163. Im Jahr 2175 wird Wepl zum Leiter der Kopfler-Botschaft auf der Erde befördert. Wepl erscheint in „Ein Käfer im Ameisenhaufen“.

Quellen

[1] Die englische Wikipedia - der Artikel Noon Universe

(Stand 10.03.2015) übertragen ins Deutsche und ergänzt um einige Informationen.

[2] Gesammelte Werke 1 – 3, A. u. B. Strugatzki, WILHELM HEYNE VERLAG MÜNCHEN 2010

Die Zeichnung von:

Valter Edgar stammen von der Seite "Фантасты братья Стругацкие: Иллюстрации: Valter Edgar (1929-2006)" (bearbeitet!). Sie erschienen in dieser Zeitschrift: Pioneer (Tallinn). – 1985. – №№ 9-12; 1986. – №№ 1-9.

L.J.Rubinstein stammen von der Seite "Фантасты братья Стругацкие: Рубинштейн Лев Яковлевич (р. 1922)". Sie erschienen in dieser Buchausgabe: Мир приключений. Кн. 6. – М.: Детгиз, 1961.

Die Veröffentlichung der Zeichnungen erfolgt mit freundlicher Genehmigung durch Vladimir Borisov (Redakteur der Seite "Фантасты братья Стругацкие").